Auf elektronischen Pfaden – Nichtzuknapp Siriusmo

Ein Cover als Allegorie. Ein Album als Chaos – kleingliedrig, verspielt und doch stimmig-kohärent. Das Debutalbum des Berliner Produzenten „Siriusmo“ ist alles nur keine stringente Dancefloorplatte. “Mosaik“, das bereits im Februar 2011 über Monkeytown Records erschien, ist gerade deswegen ein ganz und gar unglaubliches Album, weil es sämtliche Regeln und Klischees des Dancefloors kategorisch ablehnt, ja nihiliert, nur um selbigen dann doch durch die Hintertür zu demolieren wie Abrissbirnen.

Man kennt es von jeder zeitgenössischen Tanz-Veranstaltung. Der Track geht los, ein saubrer Aufbau, dann kommt irgendwann irgendwas dazu, meißtens eine Lead-Synthie-Linie, dann ein bisschen die Bässe raus und am EQ rumschrauben, bis alle anfangen rumzupfeifen als wär das alles eine beschissene Kastordemo. Das hier ist anders. Ein Dschungel an Atmosphären, Klängen und Sound. Der erinnert mal an Daftpunk und das Ed Banger Umfeld, mal klingt er eher nach Dup Step, dann hört man wieder Hip-Hop, alles kleinteilig arrangiert, manchmal verzettelt dekonstruiert. Ein Albums: brachial und mitreißend-vibrierend, herzzereißend fragil, dann glänzt es wieder fast poppig; randgefüllt mit Zitaten, oft analog und warm, etwa mit einer Stevie Wonder-Orgel.

Als ich die Single „Einmal in der Woche schreien“ zum ersten Mal hörte, war der Sound funky, nerdig und cheesy genug um sogar bei mir – sozialisiert mit Organic Grooves, Jazz und Hip Hop und lange absoluter Electroverweigerer – alle Türen einzurennen. Wer sich also traut die ausgestampften Eletropfade etwas zu vernachlässigen, ist hier bestens aufgehoben.

“Ich mache ja keine Musik, um als DJ erfolgreich zu sein, ich habe also nicht die obligatorischen Tools und Strukturen im Anschlag. Das ist keine Sache von mehr oder weniger Herzblut, ich will da nicht falsch verstanden werden. Hier auf dem Gelände sind viele Studios, in denen ganz klassisch Techno und House produziert wird. Die Jungs machen das mit genauso viel Engagement. Ich will aber kleinteilig arbeiten, Sachen ausprobieren, eher musikalisch als technisch.“

Auf TEXT’N’TONES gibt es, wie immer, noch ein paar mehr Zeilen über das Album, den Typen, die Mucke.

„Ich hab mich verlassen lassen, um schöne Musik zu machen“.
Der Deutschlandfunk hat ihn vor einiger Zeit zum Interview geladen:

Nichtzuknapp Michael Kiwanuka

Er ist quasi die neue Adele nur als Kerl und in schwarz. Ein Hype ist ausgebrochen um Michael Kiwanuka, den stillen 25-jährigen Sänger, dessen Musik sich so merkwürdig alt anhört. Er spielt vor ausverkauften Hallen und die BBC kürte ihn schon Anfang 2012 zum Newcomer des Jahres, obwohl sein Debütalbum „Home Again“ jetzt erst erscheint.

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Nichtzuknapp Gregory Porter!


Vom Footballcrack zum Jazzstar? Karrieren wie die des Musikers Gregory Porter sind selten. Mit seinem zweiten Album „Be Good“ unterstreicht der voluminöse Sänger mit der ebenso dicken Stimme nicht nur, dass er mehr Soul hat als Kanye’s Sample-Library, sondern liefert auch ein Album ab, das alle Voraussetzungen mitbringt, ein echter Welterfolg zu werden.

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NICHT ZU KNAPP VIDEOS

So,Freunde, zum Wochenbeginn gibts ein paar Videos die es letzte Woche nicht zu einem Post geschafft haben wie Hermeszusteller. Angeführt wir die kleine Parade von Gotye. An Gotye geht ja im Moment nichts vorbei, wie bei Sitzpinklern.Der Belgier veröffentlichte letzte Woche das Video zu seiner Single „Easy Way Out“. netter kleiner Stop-Motion-Film. Dann kommen wir zu Den Hamburger Dudes von „Moonbootica“ um die es in letzter Zeit ja eher still wurde wie Bayern-Fans. Jetzt präsentieren sie sich mit einem sehr interessanten Teaser zu ihrem neuen Werk „Our Disco Is Louder Than Yours“, das direkt nach dem ersten Tag von Youtube verbannt wurde, wegem dem expliziten Bildmaterial.Seh gespannt, wie es da weitergeht, macht aber zumindest Bock auf mehr [leider nicht als Player funktionierend, sondern bitte auf den Link klicken, NOOB-Alarm] Also Hinschauen lohnt! Und zu guter letzt ein kleiner Trailer zu „Peaple In Motion“. Ein Projekt von Cedric Dahl zum Thema Freeruner, Parcour-Artisten und andern Bewegungskünstlern das auf jeden fall auch Epicness verspricht.

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CHIDDY BANG – BREAKFAST [COMPLETE ALBUM PRE-LISTENING]

Heute morgen auf TapeTV entdeckt, dass die Jungs Xaphoon Jones und Chidera Chiddy Anamege eine komplette, kostenlose, legale und somit ACTA-Konforme Hörprobe ihren neues Albums BREAKFAST [02.03] veröffentlicht haben. Seit diesem Zeitpunkt läuft deren Mukke bei mir rauf und runter. Chiddy Bang hatten wir ja schon länger auf der Kette und ich muss sagen, dass sie das Niveau und die Erwartungen auf jeden Fall halten und erfüllen konnten. Den Jungs ihr Sound passt einfach zum wärmer und immer besser werdenden Wetter und man bekommt Lust auf Ghettoblaster, Wiese, Freunde und Grill. Ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass das Album auch einer der Sounds des Sommers 2012 wird! Man bekommt einfach im Gegensatz zu einem Shitty Bang Lust auf mehr, also: Anhören und gedanklich an einem wärmeren Ort beamen!

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The Shelby

Das Fotoset von The Shelby über und in Pharells schlichter Designerhütte irgendwo am Meer könnte dem ein oder anderen von euch schonmal vor die Glotzpickel gekommen sein. Weiter hat es aber wahrscheinlich kaum einer geschafft.

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Nichtzuknapp – Hafti auf Boom Bap

Haftbefehl spaltet die Massen wie tektonische Platten. Für manche ist es Offenbarung, für andere abstoßend wie Akne. Auch ich war lange gespalten und wusste nicht, was ich an diesem Offenbacher Assozialen am allerlächerlichsten finden sollte: Da wären auf der einen Seite diese Ami-Beat-Imitate, die sich alle gleichwhack anhören, und auf der anderen die Tatsache, dass der Kerl rapt wie eine vikodinierte Mischung aus betrunkenem Hartz 4ler undVladimir Klitschko nach einem doppelten Kieferbruch.

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JACOB SUTTONS L.E.D. SURFER

Leude… Dieser Clip hier ist sick wie Thermosflaschen. In der Jahreszeit, in der man sich eigentlich nach den ersten Sonnenstrahlen sehnt, haut der aus London kommende Fashion-Fotograf und Filmemacher Jacob Sutton nochmal einen derart ästhetischen Snowboard-Clip raus. Für seinen Film, der in den französischen Rhône-Alpen gedreht wurde, steckt er den Pro-Snowboarder William Hughes in einen extra für diesen Clip entwickelten LED-Anzug und jagt in damit die Pisten runter. Aber was können schon 1000 Worte beschreiben? Seht euch das hier bidde an, dass schon so künsterlisch ästhetisch ist, das es fast schon etwas surreal wirkt. Wintersprt mal aus einer anderen Sicht, weit weg von Art of Flight, All I Can oder dem ganzen anderm Red-Bull-Kram. Fullscrenn ist Pflicht!

Video nach dem Jump!

 

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SNAPROLL MEDIA SHOWREEL!

Man schnappe sich paar Jungs und Mädels von Snaproll-Media, einen ferngesteuerten kleinen Hubschrauber, eine High-Speed-Camera, einen epischen Sound und schon hat man alle Zutaten um eins der ästhetischsten Show-Reels der letzten Monate entstehen zu lassen. Klar, braucht man natürlich noch das Auge für das Schöne, ein paar Leute die kräftig mit anpacken, eine Red-Bull-Flatrate für die vielen Tage in der Post-Production und eine schwer überschaubare Anzahl an Tausendern. Irgendjemand hat jedoch keine Kosten und Mühen gescheut und eben genau diese Zutaten zusammengebracht. Gott sei Dank!

Ladies & Gents: EYE-CANDY vom Allerfeinsten. Musik kommt mit Awolnation mit „Sail“ – Ebenfalls derbe!


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ABCinema!

So, was für die Cineasten für zwischendurch! Hier haben sich Leute Gedanken um Kino, Typo und Motion-Design gemacht. Und das sehr gelungen! Zu jedem Buchstaben des Alphabets haben sie einen 2-3 sekündigen Teaser illustrativ kreiert. Natürlich ist es jetzt EURE Aufgabe, die jeweiligen Filmtitel zu erraten! Kleiner Ansporn für Euch: Wer zuerst alle Filmtitel richtig in den Kommentaren postet, wird auf unserem göttlichen Blog verewigt und erhält somit den Schlüssel zu ewigen Ruhm und Ehre. Also strengt euch an! Wer keinen Bock hat auf kindische Ratespielchen á la Sportquiz hat, der schaut’s sich einfach an und genießt es!

Was für Mädels Ben&Jerrys ist, ist das hier für Movie-Heads

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